
05.07.2012
Die „klassische“ Unternehmensplanung ist ein kaum aus der Unternehmenspraxis wegzudenkendes Steuerungsinstrument. Im Gegensatz zu vielen anderen in der Praxis eingesetzten Steuerungsinstrumenten wird an der Unternehmensplanung häufig deutliche Kritik geübt. Alternative Ansätze wie z.B. Beyond Budgeting konnten in den letzten Jahren immer wieder Aufmerksamkeit erregen, aber nur Einzelfällen die Unternehmensplanung als zentrales Steuerungsinstrument ablösen. Der Großteil der Unternehmen setzt weiterhin auf die „klassische“ Unternehmensplanung mit all ihren Stärken und Schwächen.
In Anbetracht der Kritik an der Unternehmensplanung ist es nicht verwunderlich dass sich in Österreich gerade einmal 18% der österreichischen Unternehmen mit ihrer Planung zufrieden zeigen. [1] Die Unternehmensplanung wird in vielen Unternehmen als Pflichtübung mit hohem Ressourceneinsatz und beschränkten Nutzen wahrgenommen. Die Problembereiche klassischer Planungsmodelle betreffen sowohl Prozesse als auch inhaltliche Themen und können wie folgt zusammengefasst werden:
[1] Zusammenfassend siehe Waniczek: Unternehmensplanung neu – Vom teuren Managementprozess zum wirkungsvollen Steuerungsinstrument, Wien 2008, S. 15.
In Anbetracht der Kritik an der Unternehmensplanung ist es nicht verwunderlich dass sich in Österreich gerade einmal 18% der österreichischen Unternehmen mit ihrer Planung zufrieden zeigen. [1] Die Unternehmensplanung wird in vielen Unternehmen als Pflichtübung mit hohem Ressourceneinsatz und beschränkten Nutzen wahrgenommen. Die Problembereiche klassischer Planungsmodelle betreffen sowohl Prozesse als auch inhaltliche Themen und können wie folgt zusammengefasst werden:
- Die Mechanismen auf denen Planungsprozesse und -systeme basieren sind vielfach veraltet und starr
- Weiterentwicklungen im Planungssystem erfolgen meist schrittweise und sind „Add-Ons“ zu bestehenden Prozessen und Systemen
- Eine integrierte Planung von GuV, Bilanz und Cashflow ist häufig nicht realisiert und wird nicht ausreichend vom System unterstützt
- Die operative Unternehmensplanung erfolgt losgelöst von strategischen Überlegungen
- Planungssysteme sind komplex ausgestaltet und häufig inflexibel
[1] Zusammenfassend siehe Waniczek: Unternehmensplanung neu – Vom teuren Managementprozess zum wirkungsvollen Steuerungsinstrument, Wien 2008, S. 15.






